Jobs im Sicherheitsdienst sind so gefragt wie nie

Aktuell gibt es einen regelrechten Run auf Stellen im Bereich der Sicherheitsbranche. Viele unterschätzen aber dabei die Tätigkeitsfelder. Dabei ist diese Berufssparte sehr breit gefächert und bietet verschiedenste Einsatzmöglichkeiten für qualifiziertes Personal. Ob Personen- oder Objektschutz, oder Überwachung, für jeden Bereich müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Es besteht sogar die Möglichkeit in diesem Berufszweig spezielle Qualifikationen zu erwerben, welche bis hin zum Meister für Schutz und Sicherheit reichen. Hier kommen wichtige Informationen rund um das Berufsfeld der Sicherheitsdienstleistung.

Abwechslung ist wichtig und richtig

Ganz wichtig in diesem Berufszweig ist es, dass keine Routine entsteht. Wer lange Zeit an einem Objekt, oder Auftrag beschäftigt ist, muss immer wieder frisch ans Werk gehen können. Generell gilt, dass jede Sekunde und jeder Arbeitstag, auch wenn es sich beispielsweise um das gleiche Objekt handelt, einzigartig angesehen werden muss. Jederzeit muss damit gerechnet werden, dass Unregelmäßigkeiten auftreten können. So muss der Mitarbeiter entsprechend reagieren können. Wer zu entspannt an die Arbeit geht, muss damit rechnen, dass Fehler unterlaufen. Der Mitarbeiter muss immer wach bleiben. Deswegen ist es oftmals der Fall, dass bei längeren Bewachungsprojekten die Mitarbeiter stetig wechseln, sodass keine Alltagsroutine auftreten kann.

Grundlegende Voraussetzungen zur Eignung im Sicherheitsbereich

Die Grundvoraussetzung, um im Sicherheitsdienst tätig zu werden ist ein Mindestalter von 18 Jahren. Des Weiteren muss ein Schul-, Lehr- oder Ausbildungsabschluss vorliegen. Zudem muss die deutsche Sprache in Schrift und Wort beherrscht werden. Je nach Einsatz ist es auch erforderlich weitere Fremdsprachen zu herrschen. Sehr wichtig ist der Leumund. Außerdem spielen auch die wirtschaftlichen, geordneten Verhältnisse eine Rolle. Des Weiteren muss ein einwandfreies Führungszeugnis des Bundesamtes für Justiz vorgelegt werden können. Strafrechtliche Vermerke oder Hinweise dürfen hier nicht eingetragen sein. Die wirtschaftliche Situation gilt als geordnet, wenn in der Schufa keine  negativen Eintragungen vorhanden sind. Darüber hinaus gilt das Verhältnis auch als positiv eingeschätzt, wenn keine Eintragungen zu Eidesstattlichen Versicherungen oder einer Verbraucherinsolvenz vorliegen. Der Score der Schufa, darf durch Krediteinträge oder andere Verbindlichkeiten nicht stark beeinträchtigt sein. Das Führungszeugnis sowie die Schufa-Auskunft werden meist dann verlangt, wenn der Mitarbeiter vertraglich und sozialversicherungspflichtig im Sicherheitsdienst angestellt werden soll, oder hier tätig wird.

Auch das private Umfeld muss stimmen

Wer sich auf Jobs in der Sicherheitsbranche bewerben möchte, sollte auch in geordneten Verhältnissen leben, was sein privates Umfeld angeht. Er darf weder erpressbar sein, noch einen Hang zu Sucht, wie beispielsweise Spielsucht haben. Auch illegale Machenschaften dürfen auf keinen Fall vorhanden sein. Zudem muss der Bewerber über eine psychische und physische Stabilität verfügen. Er darf nicht zu Gewalt tendieren, oder leicht reizbar sein. Im Gegenteil, er muss stets die Kontrolle über sich wahren können. Dies gilt gerade in stressigen oder brenzligen Situationen. Körperlich sollte der Mitarbeiter in einer guten Verfassung sein, und sportlich leistungsfähig bleiben. Eine hohe Belastbarkeit ist ebenfalls von großem Vorteil, um eine Karriere in der Sicherheitsbranche anzustreben. Es ist ebenfalls ratsam seinen Alltag so auszurichten, dass bei anfallenden Nachtschichten oder längeren Schichten die körperliche und geistige Aktivität gewährleistet bleibt. Ein Job in der Sicherheitsbranche klingt für viele nach einer schnellen Lösung, um beruflich Fuß zu fassen. Doch hier werden viele spezielle Dinge von den Mitarbeitern oder Dienstleistern erwartet, welche nicht zu unterschätzen sind. Wer darüber nachdenkt, in diesen Beruf einzusteigen, sollte vorher unbedingt ein längeres Praktikum absolvieren, um sich mit allen Begebenheiten vertraut machen zu können. Anschließend kann dann entschieden werden, ob dies der richtige Beruf ist.

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